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Jetzt habe ich ihn doch verpasst. Vor lauter „Smalltalk“ und drumherum.

Happy Birthday innerwelt 😀

 

Am 2 Februar 2013 hatte ich den Blog (oder das Blog, aber da bin ich mir noch nicht einig) anlässlich der Bloggerthementage, die im März 2013 stattfinden sollten, eröffnet.

Mittlerweile sind 64 Artikel und 4 Seiten erschienen. Der Blog hatte bisher 31.285 Aufrufe, der beste Blogpost lag bei 566 Aufrufen an einem Tag und 420 mal wurde kommentiert.

9.378 mal wurde die Startseite aufgerufen und ist damit Spitzenreiter. Der beste Artikel ist unangefochten Overload, Melt- und Shutdown mit 1.650 Aufrufen.

Ingesamt 91 Follower hat der Blog. Davon 53 durch worldpress und 38 per Email.

Immer wieder habe ich fasziniert diese Zahlen beobachtet und teilweise fassungslos zugeschaut, wie sie stetig wuchsen.

Sehr erheiternd fand ich oft die Suchbegriffe, die auf den Blog führten und ein paar möchte ich euch nicht vorenthalten:

„Heute ist ein schöner Tag“
-Ja, das finde ich auch.

„ich möchte nach Hause“
-ne, momentan ist alles ok

„autisten gefühlskalt“
-nein, Autisten haben Gefühle wie alle Menschen auch. Sie können sie nur oft nicht zeigen oder drücken sie anders und in ungewohnter Weise aus.

„warum wird man nicht erwachsen? weil man nie kind sein konnte“
-das finde ich schade für dich. Auf mich trifft das jedoch nicht ganz zu. Ich persönlich finde es schön, das ich mir teilweise meine kindliche Art erhalten konnte. Es ist immer wieder schön, die Welt aus eine vermeintlichen kindlichen Sicht zu betrachten.

„autismus phasenweise schlimmer“
-ja, das ist tatsächlich eine Beobachtung, die ich auch gemacht habe. Wobei ich nicht schlimmer sagen würde, eher ausgeprägter.
Warum das so ist? Hm, ich habe da viele Theorien, aber belegen kann ich es nicht. Ich habe es bei meinem Sohn oft in Verbindung mit einem Wachstumsschub beobachtet. Aber eben nicht nur.

„zora debrunner blog“
-ich glaube, da bist du hier falsch 😉

„autismus riechen“
-ich glaube nicht, das man Autismus riechen kann. Wir sind anders, aber der Körpergeruch gehört da nicht dazu.

„asperger für Handys“
-das wäre mir neu, das Handys als Asperger Autisten diagnostiziert werden könnten. Ich denke auch nicht, das es sinnvoll wäre.
Allerdings ist für mich mein „Smartphone“ und „iPad“ essentiell wichtig. Das schon.

„schauen autisten gern beim putzen zu“
-äh, keine Ahnung. Ich persönlich hätte damit ein Problem, wenn jemand mein Reich putzt, aber bei anderen wäre das OK. Aber ob ich das gerne mache?

„autismus durch parasiten“
-ne, ganz sicher nicht. Die Fachwelt geht immer mehr von einer genetischen Komponente aus und das macht auch logisch betrachtet wesentlich mehr Sinn.

„können sie mir die ablehnung schicken an meine email adresse?“
-äh, nein

„asperger allergisch auf Gefühle“
-eher nicht. Es kann allerdings sein, das Autisten mit so manchen Gefühlsausbrüchen anderer schwer umgehen können, weil man dann einfach unsicher ist, was von einem erwartet wird. Oder es wird einem zuviel.

„mein autistisches Kind will nicht im Haus mitarbeiten“
-welches Kind will das schon 😉

… um nur ein paar wenige zu nennen.

 

Einige meiner Blogs waren mir besonders wichtig, teilweise sogar so sehr, das ich Angst hatte, ich könnte nicht rüberbringen, was ich schreiben will.

Die wichtigsten Blogs für mich:

Overload, Melt- und Shutdown

Empathie – sind Autisten empathisch?

Bin ich behindert?

Ist das ein behindert machen oder einfach nur Verantwortungsbewusstsein?

Stimmings, Tics und Stereotype

Meine Ansichten zu ABA: Wieviel an Anpassung ist denn noch nötig,

Meine Ansichten zu MMS: Autismus “bleaching” oder wo hat Wahnsinn noch seine Grenzen?

Von Inklusion und Wirklichkeit

“Telefonischer Kontakt bevorzugt” … Barrierefreiheit und ihre Grenzen

Planänderung und seine Folgen

„Ich leihe euch mein Auge….“

Die Sache mit dem Reden

Die Sache mit dem Essen

Nonverbales Geschwätz

und mein erster Artikel damals zu den Bloggerthementagen:

Reizüberflutung- autisische Wahrnehmung und was sie für mich bedeutet

 

1 Jahr innerwelt

und ich möchte euch danken.Anfangs wollte ich nur umbedingt an den Bloggerthementagen teilnehmen und ich danke Autzeit dafür, das sie mich ermutigt hatte, einen Blog hierzu zu eröffnen.

Inzwischen ist er mir ein Ventil geworden, aber auch eine Art Sprachrohr. Ich möchte das falsche Bild von Autismus, das so viele haben, ein klein wenig gerade rücken. Möchte aufklären, indem ich über meine Facetten, meine Gedanken und meinen Alltag als Autistin schreibe.
Als ich damals anfing, mich über Autismus zu erkundigen, halfen mir die Blogs von Autisten Namen zu finden. Für all die Zustände und mein Sein, die ich so gut kannte, aber nie erklären konnte. Diese Blogs waren für mich ein Schlüsselerlebnis und ich hoffe ich kann auch euch das ein oder andere AHA -Erlebnis bescheren.
Diese Zahlen und euer Feedback sind mir Grund und Motivation genug, weiter zu machen und nun hoffe ich auf ein weiteres Jahr innerwelt.

 

Euer mädel

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