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wir zwei haben da eine ganz eigene Geschichte.
Ihren Anfang nahm sie bereit im zarten Alter (warum schreibt man das eigentlich so, aber egal, klingt gut) von etwa 12 Jahren, als ich beim Versuch auf einen Baum zu klettern, 2 m in die Tiefe stürzte. Damals verletzte ich mich an der Halswirbelsäule.
Irgendwann, nach etlichen Behandlungen, als nur noch die Option OP zur Debatte stand, ging ich nicht mehr hin. Seit damals hat meine Wirbelsäule im HWS Bereich eine Steifhaltung. Denn diese wurde durch das mir damals letzte bekannte Röntgenbild bestätigt. Das Wort kenne ich.
Natürlich versteift nannten die das.
Und ja, liebe Orthopäden, sicher durch eine Fehlhaltung, die seit meinem 13. Lebensjahr anhält. Zumindest, wenn man den unzähligen Orthopäden glauben mag, die ich seit einigen Jahren wegen massiver Rückenprobleme aufsuche.
Ich mag da schon gar nicht mehr hingehen.

Ich glaube ihnen sogar, das es muskulär ist. Das an der Wirbelsäule an sich gar kein Schaden mehr zu sehen ist. Es ist ja auch schon einige Jahre her. Hinzu kommt vermutlich die Problematik durch meinen Autismus. Gerade in sehr stressigen Situationen, spann ich meine Muskeln aufs äußerste und je länger ich das mache, umso schlimmer sind die Folgen.
Zum Beispiel war ich nach der Wurzelbehandlung beim Zahnarzt allein nur wegen der Rückenschmerzen 1 Woche komplett außer Gefecht gesetzt.

Rückenschmerzen habe ich demnach eigentlich immer. HWS sowieso und seit meinem Lumbalbandscheibenvorfall auch an der Lende.
Aber da ist nochwas hinzugekommen die letzten Jahre. Und es scheint schubartig zu kommen.
Dann tut mir im Grunde mein ganzer Körper weh.
Die Arme, Beine, Finger. Ich kann dann kaum greifen und auffällig ist auch, das ich in der Zeit überall Entzündungen an und um die Sehnen aufweise. Das habe ich sogar bildlich.

Und doch, kommt da keiner auf die Idee genauer hinzusehen.

Sie haben eine Fehlhaltung, sie müssen Muskelaufbau betreiben, sie müssen abnehmen.
Auch nach etlichen Therapien, Rehas und 2 Jahren Schmerzmittel, hat sich all das nicht geändert.
Aber ja, eine Fehlhaltung.

Na klar.

Irgendwo habe ich gelernt mit den Schmerzen zu leben, aber sie kosten mich so unendlich viel Kraft.
Und das einzige, was mir die Untersuchungen immer wieder einbringt ist, das sie mich für Stunden außer Gefecht setzt, denn ganz ohne Anfassen geht es ja dann doch nicht.
Aber mein Umfeld hat da auch irgendwo recht. So geht es auch nicht weiter.

Im Zusammenhang mit Autismus lese ich sehr häufig von Rückenschmerzen und auch die Fibromyalgie ist komorbid sehr oft vertreten.
Es frustriert einfach, wenn Ärzte einen nicht ernst nehmen, nur weil man nicht so deutlich Schmerzen zeigen kann wie andere.

Und so starte ich einen erneuten Versuch mit diesem neuen Orthopäden. Auf das es ein weiteres Kapitel in unserer ganz eigenen Geschichte gibt.

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