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Da fängt das neue Jahr doch gleich gut an. Ich bin krank und fühle mich miserabel.
Dennoch mag ich es mir nicht nehmen lassen, zumindest einen kurzen kleinen Einblick in mein Jahr 2014 zu gewähren.

Oft schreibe ich über Dinge, die eher defizitär sind. Manchmal erklärend und oft einfach ein Auszug aus meiner Gedankenwelt und meinem Leben.
Mein Leben als Autistin mit 2 frühkindlichen Autisten und mittlerweile einer Verdachtsautistin. Inzwischen nicht mehr ganz so allein, wohnen wir hier mit Mitbewohner und dessen autistischen Sohn irgendwo in Bayern seit einem halben Jahr.
Nachdem 2013 mit einem Umzug aus dem Haus in eine kleine Zwischenwohnung ausgeklungen war, klappte es doch noch wie geplant mit dem zweiten Umzug innerhalb kurzer Zeit.
Ganz allein habe ich es nicht meistern können. So hatte ich bis zum Umzug nach Bayern eine ambulante Betreuerin und mein Großer eine Erziehungsbeistandschaft.
Aber immerhin. Auch wenn vieles anstrengend war, vieles bis heute liegen blieb. Insgesamt kann man sagen, war es ein erfolgreiches Jahr.
Vieles hätte ich noch vor zwei Jahren nicht hinbekommen oder mir gar vor drei Jahren zugetraut.

Z.B. streite ich mit der GEZ immer noch. Zumindest, und das habe ich mittlerweile gelernt, nur noch schriftlich. Inzwischen bin ich soweit, sollte noch einmal was kommen, den Anwalt einzuschalten. Auch das habe ich gelernt. Notfalls dritte einzuschalten, statt einfach sprichwörtlich den Kopf in den Sand zu stecken. Hauptsache, man muss nicht kommunizieren oder zusätzliche Termine in Kauf nehmen.
Aber manchmal muss es eben sein. Dreimal haben sie mich schon über den Tisch gezogen (RW) und nochmal lasse ich es nicht zu.

Es gab demnach vieles zu berichten und zu schreiben. So kamen 2014 42 neue Beiträge dazu, sodass mein Blog nun 101 Beiträge aufweist.
Der Blog wurde letztes Jahr 49.000 mal besucht und hat somit mittlerweile 77.367 Aufrufe vorzuweisen.
Das ist eine ganze Menge und ich danke hiermit allen fleißigen Lesern.
Aber auch den Kommentatoren. Ich mache mir oft die Mühe Fragen zu beantworten und manchmal geht dafür auch ein wenig Zeit drauf, aber ich denke, das eine ordentliche Antwort sein muss. Also lieber eine Weile warten 😉

Nachdem der Artikel „Overload- Melt- und Shutdown“ lange Zeit die Rankinglisten der bestbesuchten Artikel angeführt hat, wurde er inzwischen um Längen von „Wie geht man mit erwachsenen Autisten um“ geschlagen. Da ich dieses Thema wegen seiner enormen Bandbreite nie gänzlich abgeschlossen habe, wäre es vermutlich tatsächlich, wie mal erwähnt, eine Idee, diese doch als Reihe fortzusetzen.
Mal schauen, ob ich das mache. Zumindest scheint dieses Thema sehr viel Interesse zu erzeugen.

Zunächst aber sollte ich zumindest erstmal mein Leben wieder auf die Reihe bekommen. So ganz angekommen bin ich noch nicht und die ellenlange To Do Liste scheint einfach kein Ende zu nehmen.
So denke ich, wird es noch viele Artikel geben, die aus meinem Leben und wie ich es als Autistin meistere, berichten.

Da ist die Jobsuche, die nun ansteht und die Schwerbehindertenausweise, die noch beantragt bzw. geändert werden sollten. Das Problem mit dem Großen muss noch gelöst werden und ich vermute, das dieses Jahr auch sehr geprägt von der Diagnostik meiner Tochter sein wird.
Die Aufgaben gehen einem nie aus.

Zu allererst jedoch sollte ich erstmal wieder gesund werden. Entgegen meiner Art, habe ich tatsächlich eben Tabletten genommen. Ich mag das gar nicht, da ich die ewig nachspüre im Hals. Obwohl sie sicher nicht mehr drin stecken, dennoch fühle ich ihren Weg nach. Genauso bleibt mir deren Geschmack noch sehr lange erhalten. Äußerst unangenehm.
Vielleicht sollte ich mich sogar noch ein wenig hinlegen und tatsächlich mal darauf vertrauen, das hier nicht sofort das Chaos eintritt, nur weil ich mal nicht körperlich anwesend bin.

Demzufolge ein „Gesundes Neues“, wie sie hier zu sagen pflegen und ich freue mich schon auf ein weiteres Jahr mit euch.

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