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…noch dazu eine, die Schwierigkeiten hat mit telefonieren. Ganz schlechte Kombi.

Eigentlich wollte ich euch ja erzählen, das wir ein Haus gefunden haben. Das wir nochmal umziehen, diesmal unserem Bundesland ganz adieu sagen.
Ich hatte diesmal Hilfe und dadurch war die Suche zumindest für mich etwas entspannter. Dennoch wird sich jetzt sehr viel ändern und es ist einiges zu erledigen.
Dann habe ich mich mal wieder furchtbar über die Berichterstattung in den Medien aufgeregt und überlegt, dazu was zu schreiben. Das haben dann aber Autzeit und ein paar andere schon getan und so verlinke ich es an dieser Stelle mal. Mehr kann ich da auch nicht hinzufügen.

So viel, wozu ich schreiben wollte und nicht dazu kam. Aus den verschiedensten Gründen. Jetzt hätte ich Zeit gehabt und ich war schon am Überlegen was ich wie schreibe. Da kam dann dieses Telefonat dazwischen. Eins, das es lieber nicht gegeben hätte, denn es hat mich für 2 Tage ausgenockt.

Alles begann mit diesem Brief…

… naja, eigentlich begann der Tag nicht mit dem Brief, sondern mit dem montagsüblichen Einkauf, nachdem alle Kinder aus dem Haus waren. Das ist dieses Begebenheit, nach der ich immer ca. 2 Stunden Pause brauche um mich zu erholen. Sollte mir an dem Tag allerdings nicht vergönnt sein.
Beim heimkommen lag „er“ im Briefkasten. Von der GEZ.
Ich sehe ja schon sprichwörtlich rot, wenn ich nur an diesen Verein denke. Ich persönlich habe schon sehr schlechte Erfahrung mit ihnen gemacht und sie erwecken zumindest bei mir den Eindruck, Schwächen am Telefon verbaler Art, sofort mit Neuverträgen zu bestrafen…ja genau, die waren das *grr*, und jetzt lag da dieser Brief vor mir. Hm. Das kann nichts gutes heißen.

Was ich dann zum lesen bekam, ließ mir den Atem stocken. Jetzt wollten die von mir einen Nachweiß, wo ich ab Januar 2013 gemeldet war und wenn ich den binnen 4 Wochen nicht liefere, stellen sie mir den Zeitraum in Rechnung … oh …
Irgendetwas läuft da gehörig schief. Ich habe doch die ganze Zeit bezahlt.
Zunächst versuchte ich das per Email zu klären, aber wirklich weit kam ich da nicht. Also rang ich mich doch zu einem Telefonat durch.

Was soll ich sagen …

… Als Autistin, die Probleme beim telefonieren hat, war das keine gute Idee. Zumindest den ersten Punkt konnte ich soweit klären. Somit war eine Rückrechnung ab Januar 2013 vom Tisch. Aber…
Irgendwie wollten die mir vehement ab Mai einen Neuvertrag aufschwatzen und sie verstanden einfach nicht, das ich doch die ganze Zeit einen Vertrag mit denen hatte und auch fleißig bezahlt habe.
„Das ist doch das Konto, von dem wir die ganze Zeit einziehen“ ach nee, weiß ich, ist meines. „Aber ne, das ist doch von ihrem Nochmann“, meint sie. „Nein ist meins“, antworte ich. „Ist das denn ihre Kontonummer“ Hm, die war tatsächlich nicht von mir. Jetzt bin ich das erste mal aus dem Konzept. Ich versuche fieberhaft den Zusammenhang zu erkennen. Zuerst nennt sie mein Konto, dann ein anderes. Ja was denn nun?
Wieder und wieder wiederhole ich, das ich doch erst im April für 3 Monate bezahlt habe, von meinem Konto. „Ja, das war die letzte Zahlung die wir vom alten Konto erhalten hatten“, meint sie.
Äh!
„Der Vertrag läuft aber nicht auf ihre Wohnung“, plaudert sie munter weiter. Das hat gesessen.
„Ich mache ihnen dann den Neuvertrag auf ihre neue Wohnung ab Mai.“, beschließt sie.
„Äh ne, die Wohnung hab ich seit Dezember“ Irgendwas passt da nicht, denke ich. Ich komme nicht mehr wirklich mit. Wieder versuche ich zu erklären, das ich doch erst im April für 3 Monate bezahlt habe. Demnach der April, Mai und Juni abgedeckt sind. Außerdem habe ich einen Vertrag mit denen, seit ich 19 bin und brauche daher keinen Neuvertrag und schon gar nicht ab Mai. Der ist doch schon bezahlt.
„Sie sind aber seit Januar 2013 nicht mehr bei uns aufgeführt und im Mai wurde der bestehende Vertrag auf diese Adresse und diese Bankverbindung geändert.“, holt sie weiter aus.
„Das ist nicht meine Adresse und auch nicht meine Bankverbindung und außerdem habe ich doch schon wiederholt erklärt, das ich einen Vertrag bei ihnen habe und erst im April für 3 Monate bezahlt habe, von meinem Konto, so wie die letzten Jahre auch“, setzte ich an. Schon da kam ich aus dieser Schleife nicht mehr heraus. Ich werde immer unruhiger, denn scheinbar scheint die Frau nicht zu verstehen, was ich da von ihr will.
„Also ich habe hier einen Änderungsantrag von ihrem Mann liegen, das ist doch ihr Mann?“ „Nochmann“, werfe ich ein, „ah ok, und der hat im Mai diese Adresse und diese Bankverbindung hinterlegt. Da sie ja jetzt keinen mehr haben, müssen wir ab Mai..“
„Stopp, ich habe für April, Mai und Juni schon bezahlt“ brülle ich …so langsam kann ich nicht mehr. „Naja, das müssen sie dann mit ihrem Mann klären. Ich mache ihnen jetzt einen Neuvertrag ab Mai, leite sie an meine Kollegin weiter, der ich den Sachverhalt schon geschrieben habe und die soll ihnen dann vielleicht mit einer Umbuchung helfen“

tuut…
Hat die jetzt aufgelegt? Eine Schrecksekunde später höre ich wieder die Musik der Warteschleife und eine mir fremde Person meldet sich am anderen Ende.
„Wie kann ich ihnen helfen?“
„Äh,“ stammle ich „ihre Kollegin hat was geschrieben. „Oh, das ist leider nicht übermittelt worden. Können sie mir den Sachverhalt nochmal schildern?“,fragt sie mich.
Das schaffe ich nicht mehr „Nein“, antworte ich. „Ich hab, äh, sie wollte, ich…“
Ich verstumme, gebe auf. Ich kann das alles nicht nochmal. Das ist zu viel. Die Frau am anderen Ende versucht einzulenken, bittet mich um ein Aktenzeichen, eine Vetragsnummer. Irgendetwas in der Art. Ich gebe ihr das Aktenzeichen vom Brief…wohlwissend, das es der ist, wo ich ja meinen Verbleib ab Januar 2013 nachweisen soll. „Ich brauche keinen Neuen, ich hab einen Vertrag“ stammle ich. Mehr kriege ich nicht mehr hin.
„Achja, dann müssen sie das schriftlich erklären. Diese Angaben kann ich eh nicht telefonisch entgegennehmen. Ich wünsche ihnen noch einen schönen Tag“ womit sie mich dann aus diesem Desaster entließ.

Nun sitze ich hier, starre vor mich hin. Bekommen kaum was auf die Reihe. Selbst am darauffolgenden Tag nicht.
Die Emails und die wichtigsten Dinge wegen dem Umzug habe ich geregelt. Ich hatte das ja versprochen. Aber sonst war nicht viel mit mir anzufangen. Dabei hatte ich mir das fest vorgenommen. Habe es aber nicht hinbekommen.
Ich hätte mich die 2 Tage am liebsten verkrochen, aber das geht schon allein wegen der Kinder nicht.
Mittlerweile geht es mir wieder etwas besser. Anbetracht dessen wie schlecht es mir noch vor ein paar Stunden ging, ist das allerdings nicht sehr gut. Laut einem Freund sehe ich wohl auch „Sch…“ aus. Naja, ich werde heute wohl nicht mehr viel hinbekommen.
Auch der Sachverhalt hat sich inzwischen aufgeklärt.
Die haben den Neuvertrag meines Nochmannes, den er im Mai gestellt hatte für seine neue Wohnung, als Änderungsantrag gewertet. Daher das ganze Durcheinander. Er hat sich schon dahinter geklemmt, um das ganze zu klären.

Ich ärgere mich nur, weil ich es mal wieder nicht hinbekommen habe und frage mich, warum ich es trotz zahlreicher solcher Erfahrungen bei Telefonaten, immer wieder versuche.

Zumindest eines habe ich aus der Sache gelernt. Die GEZ und ich, wir werden in diesem Leben keine Freunde mehr und anrufen werde ich da nie wieder.

UPDATE:
Die haben mir tatsächlich einen Neuvertrag ab dem 1.5. reingedrückt…ich glaub es nicht.

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